Netzschkauer Urgesteine mit Nebenrolle in deutscher Kino-Komödie

Wenn am 09.09.2021 die deutsche Komödie „Beckenrand Sheriff“ (Regie Marcus H. Rosenmüller) u.a. mit Milan Peschel, Johanna Wokalek und Rick Kavanian in die Kinos kommt, lohnt sich genaueres Hinsehen. Mit am Start sind auch 2 alte Bekannte vom TSV Nema Netzschkau Abt. Wasserball  – wenn auch anders, als zunächst gedacht. Im Film geht’s es um den verzweifelten Kampf eines leicht grantigen Bademeisters gegen die drohende Schließung „seines“ Freibades, was nicht zuletzt vom Erfolg der Integration seines neuen nigerianischen Azubis und einer mäßig talentierten Wasserball-Mannschaft abhängt.

Als die Dreharbeiten im Spätsommer des letzten Jahres im Freibad Pleystein (Oberpfalz) beginnen sollten, standen die Verantwortlichen allerdings vor einem Problem: nirgends waren für das Ambiente entsprechende leicht abgenutzte Wasserball-Tore aufzutreiben. Nach langer Suche kam der Tipp von den Sportfreunden aus Weiden, dass man eventuell in Netzschkau fündig werden könnte. Hier zählen 2 betagte Exemplare seit mehr als einem halben Jahrhundert zum festen Inventar das örtlichen Freibades, welche damals von enthusiastischen Vereinsmitgliedern um Claus Sußmann in mühevoller Arbeit in Nema-Werk zusammengebastelt wurden. Die Tore, seitdem mehrmals Instand gesetzt, werden auch heute noch regelmäßig zum Training genutzt.

Vereinsmitglied Andreas Jahn, öfters als Schwimmmeister in Netzschkau aktiv, dachte bei der Anfrage zunächst an einen Telefonscherz. Aber man wurde sich schnell einig und die Tore für 3 Wochen zum Set abtransportiert.

„Ob das der Beginn einer späten Karriere ist, lässt sich noch nicht absehen, aber die Tore können im Rahmen der Öffnungszeiten des Netzschkauer Freibades jederzeit bewundert werden,“ so Abteilungsvorsitzender Ingo Möller. Über die Höhe der Film-Gage wurde Stillschweigen vereinbart, dürfte sich aber im Rahmen der gängigen Biertarife bewegen.

Weitere Infos zum FIlm und den Trailer findet ihr hier.

3. Wasserballwochenende füllt das Freibad mit Kids

Zum dritten Mal fand unser Kinderturnier im Freibad Netzschkau statt. Trotz Ferienzeit kamen über 100 Kids aus ganz Sachsen zusammen und trugen insgesamt 22 Spiele aus.

Aber nicht nur Wasserball stand im Vordergrund. Bereits nach kurzer Zeit war das Zeltdorf errichtet und Kinder flitzten durchs ganze Bad. Bespaßten sich auf dem Beachvolleyballfeld, am Spielplatz oder Tischtennisplatte.

Noch eine Woche vorher stand das Turnier wegen Trockenheit und sinkendem Wasserspiel auf der Kippe, aber Dank den Bemühungen von Limbachs Bürgermeister Bernd Damisch hatten wir endlich wieder Wasser in unserem Badzufluss. Die Wassertemperatur wurde dadurch natürlich nicht wärmer, aber keiner der Jungwassserballer zauderte. Und Petrus belohnte das mit Sonnenschein. sodass beim spät-abendlichen Baden nach dem Essen keiner mehr ans Frieren dachte.

Bereits ab 9:00 Uhr begannSonntagfrüh das erste Match im Wasser. Eine unliebsame Zeit für unsere Frühstücks-Crew, aber sie schlugen sich tapfer. Bis 13:00Uhr liefen die Spiele. Am Ende gab es folgende Resultate:

  • U10:
    1. SG Auerbach/Netzschkau
    2. SWV Plauen
  • U12:
    1. SC Chemnitz
    2. SVV Plauen
    3. SV Zwickau 04
    4. SG Auerbach/Netzschkau
  • U14:
    1. SC Chemnitz
    2. SV Lok Görlitz
    3. SG Auerbach/Netzschkau
    4. SWV Plauen

Ein riesen Dank geht an alle Helfer, die uns am Wochenenden und bei der Vorbereitung unterstützt haben. Vor allem an Familie Kämpf und Familie Karig, die sich das ganze Wochenende mit der Versorgung um die Ohren geschlagen habem.
Wir freuen uns schon auf die vierte Auflage im kommenden Jahr.

1. Herren beenden Oberliga auf dem Treppchen

SG Auerbach/Netzschkau – USV TU Dresden 19:14 (5:2, 5:2, 5:7, 4:3)
SG Auerbach/Netzschkau – SV Lok Görlitz 10:17 (3:5, 2:3, 3:3, 2:6)

Zum letzten Spieltag der Wasserball-Oberliga Sachsen ging es im Brunner Bad wörtlich gleich mehrfach heiß her. Bei hochsommerlichen Temperaturen standen für die SG Auerbach/Netzschkau 2 körperlich anspruchsvolle Partien auf dem Programm. Gegen den kampfstarken Tabellennachbarn USV TU Dresden gelang dabei ein Start nach Maß. Beim 10:4 zur Pause schien die Sache schon gelaufen, doch dann ging bei den Vogtländern plötzlich nicht mehr viel und Dresden kam auf 2 Tore ran. Nach deutlichen Worten von Trainer Michael Wolff ging dann das letzte Viertel wieder an die Heimmannschaft.

Der schon als Meister feststehende SV Lok Görlitz gab sich dann keine Blöße und die SG schwamm das ganze Spiel einem 3-Tore-Rückstand hinterher. Im letzten Abschnitt der hart geführten Begegnung legten die Lausitzer dann noch einen drauf.

In einem turbulenten Dresdener Derby gelang dem USV TU dann doch etwas überraschend ein Sieg gegen die Zweitliga-Reserve von SWV TUR Dresden.

Damit waren SWV TUR Dresden, Erfurter SSC und unsere SG Auerbach/Netzschkau punktgleich auf Platz 3. Im Direkten Vergleich dieser drei Mannschaften konnten wir uns mit zwei Siegen, einer Niederlage und einem Unentschieden vor Erfurt und Dresden durchstzen und auf dem Treppchen halten.

SG Auerbach/Netzschkau spielte mit: M. Jahn (TW), D. Grau (1 Tor), T. Mergner (4), V. Baum (1 Spiel, 4), T. Scharff (1 Spiel, 1), R. Mikulcak(6), R. Winkler (1), T. Jugel (1), K. Chemnitz, K. Bernhard (1), S. Seifert (8), I. Möller, M. Seidel (2), A. Ott (TW)