Rabenschwarzer Tag für die Zweite

März 18th, 2007 von RM

(RM) Plauen II - Netzschkau II 11:7 (3:1; 4:0; 1:3; 3:3)

Im ersten Spiel des Tages wollte man gegen eine bekannt starke Plauener Mannschaft spielerisch zumindest auf Augenhöhe mithalten. Dies gelang unserer jungen Mannschaft recht gut und auch vom Ergebnis her konnte sich der erste Abschnitt sehen lassen. Nach 8:32 Spielminuten griffen dann die Schiedsrichter entscheidend ins Spiel ein. Zunächst wurde Center Toni Poguntke nach einer angeblichen Brutalität “mit Ersatz nach 4 Minuten” für den Rest des Spiels ausgeschlossen, dann wurde Thomas Jugel nach zwei widersprechenden Schiedsrichterentscheidungen “mit Ersatz” für den Rest des Spiels ausgeschlossen. Diese äußerst fragwürdige Spielleitung zog sich bis zum Schlusspfiff durch und nahm der Partie jegliche Fairness und Vergleichbarkeit im Sinne unseres Regelwerkes. Doch trotz 4 Minuten Unterzahl und weiterer fragwürdiger Entscheidungen passte sich kein Spieler dem Niveau der Unparteiischen an, sondern kämpfte um jeden Meter im Becken. Bis zum letzten Viertel ergab sich nochmal ein ausgeglichenes Ergebnis. Netzschkau erarbeitete sich durch eine sicher stehende Verteidigung gute Torchancen. Beim Stand von 8:6 4 Minuten vor Spielende schien ein Sieg noch in greifbare Nähe zu rücken, doch am Ende musste man sich geschlagen geben. Unter fairen Bedingungen hätte man sich berechtigte Chancen auf einen Sieg machen können.

Rehau - Netzschkau II 10:7 (3:2; 3:2; 2:3; 2:0)

Es war für alle Beteiligten schwer sich nach den Ereignissen im ersten Spiel mental richtig einzustellen, den Kopf frei zu bekommen und alle Signale auf “Sieg” zu stellen. Erschwerend musste man auf den etatmäßigen Center (Spielsperre aus dem ersten Spiel) verzichten. Klar war also von Beginn an, dass wohl an diesem Tag ein Sieg gegen die im Vergleich zu Plauen spielerisch deutlich schwächeren Rehauer nicht im Selbstlauf zu erringen sein sollte. So zeigte sich dann auch der Spielverlauf aus Netzschkauer Sicht als schwierig. Angriffe kamen nicht so Recht ins Laufen und die altbekannte Abschlussschwäche zeigte sich deutlich. Das erste Viertel ging mit 3:2 Toren an den Gegner. Als dann auch im zweiten Viertel immer noch nicht das ständig eingeforderte Erwachen kam, war die Enttäuschung des Tages vorprogrammiert. Am Ende verlor man 10:7. Ausschlaggebend war - neben den Eindrücken aus dem ersten Spiel - sicher aber auch eine mangelnde Einstellung vieler Spieler. Den letzten schmerzhaften Meter zu gehen ist kaum ein Akteur im Wasser bereit. Daran sollte jeder Sportler bis zum nächsten Turnier arbeiten, um Siege möglich zu machen. Mit guter Leistung und guter Einstellung konnten Kapitän Heiko Hoppe und Torwart Richard Noack in beiden Spieler überzeugen, bleibt zu hoffen, dass dies auf die Mannschaftskameraden überspringt…

Netzschkau spielte mit:

Richard Noack (Tor), Toni Sußmann (1 Tor), Heiko Hoppe (Kapitän, 7), Franz Horlbeck (1), Toni Poguntke (nur 1 Spiel), Michael Wolff (1), Thomas Jugel (1), Mirko Fuchs (1), Alwin Müller, Robert Müller, Eric Pestel (1), Dirk Kullmann, David Kober (1)

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Magere Bilanz für Nema I

März 5th, 2007 von Thomas

(TP) Der TSV Nema Netzschkau konnte am vergangenen Sonntag, den 6. Spieltag dieser Saison lediglich mit einem Punkt abschließen.
Das erste Spiel gegen den USV Dresden hatte der TSV anscheinend den Start verschlafen. Zwar konnten in der Verteidigung viele Bälle erkämpft werden, doch wurden diese oftmals kurz nach der Mittellinie wieder verloren: Unkoordinierte Spielzüge, ungenaue Pässe und das statische Verhalten der Spieler dominierte leider den Angriff der Netzschkauer. Durch ständigen Ballverlust erhielt der TSV viele Kontertore, während die Chancen seitens der Netzschkauer zu oft ungenutzt blieben. So konnte als Beispiel nur eines der 6 Überzahlspiele erfolgreich abgeschlossen werden, während in der Verteidigung insgesamt 3 Strafwürfe verursacht wurden. Die fehlende Chancenverwertung hat Netzschkau im ersten Spiel den Sieg gekostet, welches mit 16 : 7 für den USV Dresden endete.
Nach einer eindringlichen Pausenrede von Trainer Ralf Müller waren die Netzschkauer nun heiß darauf, wenigstens im zweiten Spiel gegen den SG Dresden Punkte mit heim zu nehmen. Und tatsächlich gingen sie auch von Anfang an beherzter in das Spiel. Es kam mehr Bewegung in das Feld, die Pässe wurden präziser gespielt und endlich wurden auch die Chancen besser genutzt. Als Beispiel wurden in diesem Spiel 3 der 6 Überzahlspiele erfolgreich abgeschlossen. Doch auch die Dresdener haben gekämpft, sodass ein sehr ausgeglichenes Spiel entstand, in dem keine der beiden Mannschaften nachgab. Somit endete das Spiel mit einem nicht ganz erfreulichem aber verdientem 9 : 9.
Auf den ganzen Tag betrachtet ist diese aber eine eher magere Bilanz, da in beiden Spielen ein Sieg möglich gewesen wäre, hätten die Netzschkauer von Anfang an konsequenter und konzentrierter gespielt und mehr Einsatz gezeigt.

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