Derby - Hinspiel gegen Fortuna Auerbach

Juni 25th, 2007 von RM

(RM) Am vergangenen Samstag standen sich der SV Fortuna Auerbach und der TSV Nema Netzschkau im ersten Derby der Saison gegenĂĽber. Schauplatz dieses traditionell sportlich brisanten Spiels war das Freibad Hartmannsdorf.

SV Fortuna Auerbach – TSV Nema Netzschkau 12:9 (3:2;3:2;3:3;3:2)

Netzschkau wollte mit einer klaren taktischen Linie von Anfang an spielbestimmend sein. Klar war, dass keine Sekunde Unkonzentriertheit unbestraft bleiben wird. Allerdings konnte die Forderung nicht 100% umgesetzt werden, bereits nach wenigen Sekunden kam Auerbach zum ersten erfolgreichen Torabschluss.

Im Folgenden fanden alle Spieler besser ins Spiel und es wurden viele Chancen erarbeitet. GroĂźes Mango war hingegen die Chancenverwertung und die letzte Ăśbersicht vor dem Abschluss.

So war Nema an dem Tag spielerisch mindestens gleichwertig, die bessere Chancenverwertung muss man klar Auerbach zugestehen. Deshalb das Fazit: erfolglos, aber sieglos.

Das Derby – Rückspiel wird aus aktueller Sicht das entscheidende Spiel im Finale um die Meisterschaft der Oberliga Sachsen Herren sein, bei dem es für Auerbach um den Titelgewinn und für Nema um einen soliden Tabellenplatz geht.

Netzschkau spielte mit:

Michael Jahn (Tor), Daniel Streller (1 Tor), Toni Poguntke (1), Heiko Hoppe (Kapitän, 2),  Daniel Grau (1), Christian Hörath, Kai Bernhard, Thomas Jugel, Alwin Müller, Franz Horlbeck (1), Michael Wolff (3 Tore), Mirko Fuchs, Andre Netzsch

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NEMAs “Erste” setzt deutliche Marke beim Heimturnier

Juni 11th, 2007 von RM

(KB) Als Veranstalter des Punktspielturniers am 10.6. 2007 in der Plauener Schwimmhalle Hainstrasse hatte der TSV NEMA Netzschkau die beiden führenden Mannschaften der Oberliga Sachsen MSV Bautzen und die Regionalligareserve des SV Lok Görlitz II zu Gast. Zumindest nach der Papierform stand Netzschkau eher als Außenseiter fest, zumal die letzten nennenswerten Erfolge gegen beide Teams schon etwas zurücklagen.

Weiterhin musste Trainer Ralf Müller bedingt durch eine nicht zu verlegende Familienfeier auf einige Spieler verzichten, so dass man mit leicht veränderter Aufstellung und defensiveren Spielsystem ins Rennen ging.

Doch wann, wenn nicht auf dem vertrauten 25m-Becken und mit „Heimvorteil“ sollte sonst ein Erfolg gegen die favorisierten Gegner gelingen?

TSV NEMA Netzschkau – MSV Bautzen 12 : 8 (2:0, 2:3, 3:2, 4:3)

Hochkonzentriert begannen beide Mannschaften das Spiel, doch NEMA ging schnell mit 2:0 in Führung. Bautzen wurde etwas nervös und dezimierte sich selbst durch 2 Herausstellungen mit Ersatz wegen Meckerei gegen den Schiri. Netzschkau schob prompt den 3. Treffer nach und überstand das anschließende Aufbäumen der Gegner, die in der Folgezeit den 4:3 Anschluss markierten. In dieser nun verbissen mit „offenen Visier“ geführten Kampfpartie mit beiderseits hoher Foulbelastung (NEMA 8 Hinaustellungen/2 Strafwürfe, Bautzen 7/3) und vielen Angriffsszenen gelang es jedoch Netzschkau immer wieder, sich in den entscheidenden Momenten durch wichtige Tore abzusetzen. Mit der 10:5 Führung im 3. Viertel war NEMA endgültig dabei, auf die Siegerstraße einzubiegen und fuhr letztendlich den 12:8 Erfolg sicher und verdient nach Hause.

TSV NEMA Netzschkau – SV Lok Görlitz II 12 : 6 (2:0, 5:1, 3:2, 2:3)

Die Görlitzer gingen mit einer deutlichen 21:11-Empfehlung aus dem vorangegangen Spiel gegen Auerbach zu Wasser, sahen sich aber ebenfalls schnell mit einer Netzschkauer 2:0 Führung im 1. Spielabschnitt konfrontiert. Im eigentlich als Knackpunkt gefürchteten 2. Viertel setze NEMA den Gegner weiter unvermindert unter Druck und zog mit 6:1 davon. Der Görlitzer Trainer nahm nun, um Netzschkau den Schwung zu nehmen und die eigene Mannschaft neu zu organisieren eine taktische Auszeit. Die unerhoffte Antwort war jedoch der Treffer zum 7:1. NEMA schaltete in der Folgezeit einen Gang zurück und verwaltete die Führung sicher bis zum deutlichen 12:6 Endstand.

Mit diesen beiden Siegen brachte NEMA wieder Bewegung in die Ligatabelle schaffte es endlich, die gefällige Spielweise auch in zählbaren Erfolg umzuwandeln. Diesmal konnte mit kontrolliertem Aufbau das sonst so konteranfällige Netzschkauer Spiel erfolgreich durchgezogen und eine Vielzahl eigener Tormöglichkeiten erarbeitet werden. Durch mannschaftliche Geschlossenheit, einem ständig antreibenden Kapitän H. Hoppe, sicheren Torhütern M. Jahn & R. Noak und starken Leistungen auf der Centerposition von T. Poguntke und D. Streller zeigte das Team, was es auch gegen schwere Gegner zu leisten vermag.

Nun gilt es, diese Form in den letzten beiden noch ausstehenden Partien gegen den Erzrivalen Auerbach zu bestätigen.

Zudem markiert dieser Spieltag das Ende einer Ära: Mit Fertigstellung der neuen Schwimmhalle in Plauen schließt die langjährige Spielstätte in der Hainstraße bald für immer ihre Pforten.

NEMA spielte mit :

M. Jahn/R. Noak (TW), D. Grau (2 Tore), H. Hoppe (7), T. Poguntke (2), M. Wolff (3), A. Netzsch (1), M. Fuchs, K. Bernhard (1), A. Müller, F. Horlbeck (1), D. Streller (5), C. Hörath (2)

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