“Miniabteilung Triathlon” in Pöhl am Start

August 23rd, 2009 von KB

Erstmals stellte sich mit Andre Jaensch am 16.08.2009 ein Mitglied des TSV Nema Abt. Wasserball den 750m Schwimmen, 5 km Laufen und 20 km Rad fahren rund um die Talsperre Pöhl. Für den 31-jährigen mittlerweile zweifachen Familienvater und sportlichen Autodidakten war es bereits die 3. Teilnahme in Folge. Ein Kurzinterview.

KB: Erstmal vorweg: wie kommt man denn als Nichtwasserballer dazu, sich dem Verein TSV Nema anzuschlieĂźen?

AJ: Die Leute sind mir ja keine Unbekannten und mit Beginn der diesjährigen Badesaison hat mir Präsident Thomas Jugel den Beitritt schmackhaft gemacht. Natürlich wird das mit der Wasserball-Karriere jetzt nix mehr, aber neben dem Vereinsleben waren auf jeden Fall die Trainingsmöglichkeiten der ausschlaggebende Punkt. Laufen und Fahrrad fahren kann man auch mal alleine. Allerdings beim Schwimmen brauch man schon vor allem im Winter bisschen Anschluss.

KB: Und wie liefs in Pöhl?

AJ: Am Ende kam der insgesamt 306. Platz (276. bei den Männern, 50. der AK Ü30) bei 577 Startern raus.

KB: Scherzfrage: Hatte der Präsident nicht einen Platz unter den ersten 10 gefordert?

AJ: Gegenfrage: ich hoffe doch, dass ihr als Zuschauer letztens bei der WM in Rom bequeme Sitze hattet? Nein im Ernst, neben dem „olympischen Gedanken“ ist erstes Ziel natürlich, fit zu belieben und als Volkssportler ohne Profiausrüstung den Triathlon durchzuhalten. Und das dieses Jahr berufs- und krankheitsbedingt nahezu ohne ernste Vorbereitung.

KB: Irgendwelche Ziele fürs nächste Mal?

AJ: Immer besser werden! Paar Minuten Steigerung sind immer möglich. Und mit etwas mehr Schwimmtraining ist 2010 bestimmt eine Gesamtlaufzeit deutlich unter 1:30 Stunden drin.

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Netzschkau erreicht 2. Platz in Bautzen

August 20th, 2009 von KB

Brauhausturnier 2009: Nema muss sich im Finale erst nach Verlängerung und “Golden Goal” geschlagen geben

Am 15./16. August war das Männer-Team des TSV Nema Netzschkau wieder einmal beim inzwischen 11. Brauhausturnier des Oberligakonkurrenten MSV Bautzen 04 zu Gast. Leider überschnitt sich dieses Jahr der Termin mit dem Badfest in Plauen, wo Nema in den letzten Jahren ebenfalls immer vertreten war und öfters den Gastgeber alles abverlangte. Doch der Antritt der Lausitzer (und das Fehlen der Plauener) beim zurückliegenden Netzschkauer Badefest machte eine sportlich faire Entscheidung leicht.
10 nahmhafte Mannschaften fanden den Weg ins idyllisch gelegene Spreebad. Gespielt wurde in 2 Gruppen, wobei Nema groĂź aufdrehte und gegen Zweitliga-SĂĽd-Aufsteiger Poseidon Worms (4:2), die sächsichen Oberligisten USV TU Dresden (6:1) und SV Fortuna Auerbach (7:3), sowie einen Dresdener Jugend-Mix (10:2) Verlustpunktfrei das Halbfinale gegen die Hausherren aus Bautzen erreichte. Auch hier behielt Netzschkau am Morgen des 2. Turniertages mit 7:3 die Oberhand. Im Finale stand man sich nun der SG WB Dresden (2.Liga Ost) gegenĂĽber. Nach zähen Ringen ging es in dieser Partie mit einem 3:3 in der regulären Spielzeit in die Verlängerung, wo dann die Landeshauptstädter durch ein “Golden Goal” zum 4:3 das glĂĽcklichere Ende fĂĽr sich hatten.
Auch wenn die Krönung der guten Leistung ausblieb, Netzschkau gab eine beeindruckende Visitenkarte ab und bedankt sich bei den teilnehmenden Teams und dem MSV Bautzen 04 für das schöne Turnier!

Endstand 11. Wasserballturnier um den Bautzener Brauhauspokal 2009:

1. SG Wasserball Dresden
2. TSV Nema Netzschkau
3. USV TU Dresden
4. MSV Bautzen 04
5. SV Lok Görlitz
6. Poseidon Worms
7. SV Fortuna Auerbach
8. ASC Brandenburg (Jugend)
9. Jugend-MIx
10. SV Zwickau 05

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Nema schaut bei Wasserball-WM in Rom vorbei

August 12th, 2009 von KB

Sacco di Roma II: Netzschkauer fĂĽhren jahrelange Tradition weiter und erleben nach Abstechern zu Europameisterschaften, Weltcups, Welt- und Championsleague die erste Wasserball-WM


Manche sagen dazu Männerausflug, die Netzschkauer Wasserballer nennen es Bildungsreise. 11 Mitglieder vom TSV Nema um Präsident Thomas Jugel weilten vom 29.07. bis 03.08.2009 in der „ewigen Stadt“ und ließen sich zwischen Kolosseum & Vatikan natürlich auch einen Besuch der Wasserballwettkämpfe im Rahmen der 13. FINA-Schwimmweltmeisterschaften in Rom nicht entgehen. Neben rassigen Duellen z.B. zwischen Serbien und Kroatien gab es auch mit Platz 6 das beste Abschneiden der deutschen Mannschaft seit 1991 zu bejubeln. Allerdings waren nicht zuletzt wegen den hohen Ticketpreisen und dem zeitigen Ausscheiden der Gastgeber einige der Vorrunden- und Platzierungsspiele eher mäßig besucht. Weltmeister wurde dann im mit 5300 Zuschauern ausverkauften Stadion nach packendem Kampf mit Verlängerung und 5-Meter-Schiessen die junge serbische Mannschaft durch ein 14:13 gegen die Auswahl Spaniens. Im Gegensatz zu den Schwimmveranstaltungen kam man in der lockeren Atmosphäre des „Village Roma09“ leicht mit Nationalspielern und Fans aus aller Welt ins Gespräch und handelte sich dabei auch prompt eine Turniereinladung nach Südafrika ein.

Auch Italiens Weltklasse-Center Alessandro Calcaterra nutze die Chance auf ein Bild mit den Netzschkauern

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