Neue D-Jugend Mannschaft findet nicht wirklich in die Spur

Januar 30th, 2012 von Robert

Beim ersten offiziellen Wettkampf des Jahres 2012 ging es für die Mannschaft der Jahrgänge 99 bis 2001 am vergangenen Sonntag im Chemnitzer Sportforum zur Sache. In drei Spielen gegen Teams des gastgebenden SC Chemnitz, dem SV Zwickau 04 und der HSG TH Leipzig wurden 2 Teilnehmer für die Endrunde um die sächsische Landesmeisterschaft gesucht. Trainer Alwin Müller und Betreuer David Kober war klar, dass man gegen die starken Kontrahenten nur schweretwas Zählbares herausholen konnte, da viele der kleinen Sportler aus der E-Jugend aufgestiegen sind oder ihren ersten Wettkampf bestritten. Doch an eine kleine Außenseiterchance glaubte man dennoch.
SC Chemnitz – TSV Nema Netzschkau 38:0 (16:0, 6:0, 6:0, 10:0)
Der Titelfavorit nutzte von Beginn an seine Überlegenheit in allen Belangen und ließ der Nema keine Chance, die auch durch viele eigene Fehler das Spiel quasi herschenkte. Die wenigen Tormöglichkeiten der Netzschkauer konnte der starke Schlussmann des SCC mühelos parieren.
SV Zwickau 04 – TSV Nema Netzschkau 24:6 (10:2, 3:0, 5:2, 6:2)
Gegen die „Vereinsfreunde“ aus Zwickau, die im Spiel zuvor gegen Leipzig ähnlich chancenlos waren wie die Nema gegen Chemnitz, war durchaus mehr drin als das Ergebnis vermuten lässt. Doch durch inkonsequentes Umsätzen der taktischen Vorgaben und die fehlende Cleverness ließ man den Gegner schnell davonziehen und konnte diesen nie wirklich gefährden, obwohl die 04er nicht wirklich stärker spielten.
HSG TH Leipzig – TSV Nema Netzschkau 42:4 (15:1, 9:1, 7:0, 13:2)
In den ersten 3 Minuten der Partie ging die Nema mit 1:0 in Führung und zeigte, dass die Vorgaben des Trainers doch umgesetzt werden kann wenn die nötige Konzentration vorhanden ist. Doch mit dem Ausgleich der Leipziger Mitte des ersten Spielabschnittes fiel die Mannschaft wieder in den Trott der beiden vorangegangen Partien zurück und so hatte man auch hier keine Chance.
„Die 3 Niederlagen waren wegen des großen Spielfeldes und der bekannten Stärke der Gegner durchaus einkalkuliert, jedoch darf man sich nicht so einfach abkochen lassen und so deutlich verlieren. Da wir es nicht schaffen taktische Vorgaben um zu setzen und die nötige Konzentration auf zu bringen, hat jeder Gegner mit uns leichtes Spiel. Doch die 3 guten Minuten gegen Leipzig zeigen mir, dass die Mannschaft in der Lage ist anderen Teams Paroli zu bieten wenn sie diese Leistung über die gesamte Spielzeit abrufen kann. Und auch die soliden Debüts unserer neuen Sportler lassen mich hoffen, dass man in der Bezirksmeisterschaft 2012 den ein oder anderen Sieg einfahren kann.“: so das Resümee des Trainers.
Wir gratulieren dem SC Chemnitz und den Sportfreunden aus Leipzig zum Einzug in die Endrunde am kommenden Sonntag und wünschen beiden Mannschaften Viel Erfolg.
Nema spielte mit: D. Glowatzki (Tor), R. Süß, T. Fischer, J.-N. Phenn, J. Ziegner, N. Seeling, T. Luckner (1 Tor), C. Holweg (3), O. Schädlich (4), D. Thielmann, C. König (2)

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Bezirksliga Südwestsachsen: Nema II mit neuer Besetzung

Januar 22nd, 2012 von KB

Beim 1.Spieltag der Bezirksliga-Saison 2012 am Samstag im Stadtbad Plauen zeigte sich die 2. Netzschkauer Mannschaft mit einem „neuen Gesicht“. Nachdem in der letzten Spielzeit das Konzept mit dem Einsatz von Nicht-Stammspielern der 1. Mannschaft nicht besonders gut aufging und am Ende sogar wegen Besetzungsmangel das Endrundenturnier abgesagt werden musste, gelang es diesen Sommer viele nicht mehr ganz so junge Ruheständler zu reaktivieren. Dabei stand natürlich der Spaß an der Freude im Vordergrund. Große Resultate waren somit natürlich nicht zu erwarten, schließlich hatten einige Akteure z.T. seit Jahrzehnten kein Punktspiel mehr bestritten oder waren wie S. Hopf in anderen Sportarten unterwegs. Doch den ersten Erfolg konnte man schon vor dem Anpfiff verbuchen: einen so großen Kader - dazu mit einer Spannweite über die Jahrgänge 1941…1963 bis 1995 - hatte man bei einer 2. Netzschkauer Mannschaft schon lange nicht mehr gesehen.

TSV NEMA Netzschkau II – SV Fortuna Auerbach II 11 : 22 (3:4, 2:4, 3:8, 3:6)
pers. Fehler 10/6

Netzschkau begann ganz ordentlich und schaffte es sogar bis zur 11. Minute (5:5), das Spiel offen zu gestalten. Danach machten sich die konditionellen Schwächen, fehlende Spielpraxis, sowie für manche die noch ungewohnte Härte immer mehr bemerkbar und Auerbach zog trotz guter Paraden des immerhin 70-jährigen Nema-Keepers Rössel weiter davon.

SVV Plauen III - TSV NEMA Netzschkau II 25 : 6 (8:1, 5:1, 5:2, 6:3)
pers. Fehler 2/0

Gegen die routinierte Plauener Mannschaft machte man sich keine Illusionen über den Spielausgang. Besonders die pfeilschnellen ambitionierten Jugendspieler bekam man überhaupt nicht in den Griff und Nema ging so nur auf Schadensbegrenzung. Doch die kleine Netzschkauer Fangemeinde konnte trotzdem manche gute Aktion oder das ein oder andere Tor eines „Comeback-Athleten“ wie z.B. von A.Luckner bejubeln.

Nema spielte mit: R.-J. Rössel (TW), F. Sußmann (3 Tore), B.Güther (1), R. Güther, R. Müller, T. Merkel (C/1), T. Jugel, S. Hopf, H. Scheibchen, A. Luckner (1), M. Wolff (3), T. Sußmann (3), K. Bernhard (5)

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Weihnachtscamp 2011

Januar 1st, 2012 von Robert

Am Wochenende um den zweiten Advent haben die Jugendwasserballer des TSV Nema Netzschkau traditionell ihr Weihnachtscamp in der Jugendherberge „Am Schäferstein“ in Limbach durchgeführt. War man letztes Jahr von den Schneemassen noch umzingelt worden, musste man diesmal auf den weißen Zauber von oben verzichten. Dennoch wartete auf die Kinder zwischen 6 und 14 Jahren ein tolles Programm, welches Organisatorin Cornelia Glaß in mühevoller Arbeit zusammengestellt hatte.
Los gings am Freitagvormittag. Nachdem die jungen Wasserratten ihre Zimmer bezogen hatten ging es ans Basteln kleinerer Geschenke. Damit wollten sich die Jungs und Mädels für die Unterstützung, Geduld und natürlich zeitlichen Aufwand bei ihren Eltern über das ganze Jahr bedanken. Den Nachmittag verbrachte man dann bei Sport und Spiel in der kleinen Turnhalle der Herberge ehe dann der Abend zum Kartenspielen und anderen Aktivitäten genutzt wurde.
Nach einem stärkenden Frühstück am Samstagmorgen wurde der Kreislauf mit Tischtennis, Völkerball und Tischkicker auf Touren gebracht. Nachmittags besuchte man die Netzschkauer Schlossweihnacht, wo neben einer Fahrt auf dem Kettenkarussell auch der Kinderpunsch am vereinseignen Glühweinstand auf die Probe gestellt wurde. Auch die selbstgebackenen Kekse von Gabi Walther erfreuten sich einer großen Beliebtheit. Zurück in der Herberge wurde schnell der Speisesaal für die Weihnachtsfeier hergerichtet zu der Eltern und Geschwister eingeladen waren. Neben der Verteilung der Dankeschön-Geschenke an die Eltern nutzten die jungen Sportler die Gelegenheit, um sich bei Jürgen Fuchs, der seine Trainertätigkeit nach langen Jahren engagierter Arbeit beendet, zu bedanken und überreichten ihm ein kleines Präsent zum Abschied. Doch auch für die Kids hatte der Weihnachtsmann eine Überraschung vorbereitet: so durfte sich jeder über ein neues Vereinsshirt, eine Fließjacke mit Vereinsemblem für die kälteren Momente und eine Trinkflasche freuen. Am Sonntag besuchte man zum Abschluss die Tropenbadewelt Waikiki in Zeulenroda, zuvor waren in Limbach die Zelte abgebrochen worden. In ihrem Element tobten die Wasserballer fast 4 Stunden durch die Wellen. Dementsprechend ausgelaugt ging es am frühen Sonntagabend dann nach Hause wo man den Eltern vom Erlebten berichtete und erschöpft ins Bett fiel. Vielleicht hat ja der ein oder andere schon von der Neuauflage im nächsten Jahr geträumt.

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