Landesmeisterschaft U14: Leider nichts zu holen

Das zweite und dritte Adventwochenende verbrachten unsere U14 Sportler in der Schwimmhalle. Leider konnte man zur Landesmeisterschaft keine Siege einfahren.

SG Wasserball Auerbach / Netzschkau – SV Zwickau  4:26
SG Wasserball Auerbach / Netzschkau – SVV Plauen 1:32

Am 10.12. spielten unsere Jungs in Zwickau gegen die U14 des SVV Plauen und SV Zwickau. Der SV Zwickau- zusammen mit Auswahlspielern aus Plauen,Chemnitz und Netzschkau- wurde im November Deutscher Vizemeister und ist dementsprechend stark einzuschätzen. Die genannten Auswahlspieler aus Plauen starten eigenständig in der Landesmeisterschaft und sind somit auch entsprechend stark. Dazu kommt, dass unsere Mannschaft auch sehr jung ist, nur wenige 2004er Jahrgänge, der Kern des Teams bilden 2005er Jahrgänge. So mussten wir mit zwei Niederlagen rechnen und es galt vorallem, das Gesicht und den Kampfgeist nicht zu verlieren.

Am dritten Adventwochenende stand ein erneutes Spiel gegen den SVV Plauen auf dem Spielplan aber auch das entscheidende Spiel gegen den SWV Plauen. Der SWV hatte zuvor fast identische Ergebnisse gegen Zwickau und SVV Plauen eingefahren, war jedoch auch krankheitsbedingt geschwächt. So konnte man ein spannendes Spiel auf Augenhöhe erwarten.

SV Vogtland Plauen – SG Wasserball Auerbach / Netzschkau 6:3 (0:0, 1:0, 2:1, 3:2)

Ein spannendes Spiel, das vor allem Torwart Ramon Purfürst mit einigen guten Paraden offen hielt. Leider konnte man die zahlreichen Torchancen und Überzahl in der zweiten Spielhälfte nicht in Punkte ummünzen.

SVV Plauen – SG Wasserball Auerbach / Netzschkau 28:2

Die Plauener Spieler hatten ein hartes Duell gegen den SV Zwickau in den Knochen und waren nicht so dominant, wie am Spieltag zuvor, dennoch deutlich überlegen.

Weiter geht es am 28.1. im 6. Spieltag erneut gegen den SWV Plauen und SV Zwickau. Dannach dann in den Überkreuzvergleich als Dritt- oder Viertplatzierter gegen die Mannschaften aus Ostsachsen.

 

SG Auerbach/Netzschkau spielte mit: Ramon Purfürst, Richard Baumgärtel, Sedrik Fritzsche, Lukas Karig, Emma Möller, Jonas Kroll, Jule Neuber, Simon Scheibchen, Lennox Volkmer, Lukas Schneider, Julius Kraus und Amy Gropp. Trainer und Betreuer: Robert Müller, Andre Netzsch

Yannik Keilwerth ist Deutscher Vizemeister

Schon einige Talente aus der Jugendarbeit des TSV Nema Netzschkau Abteilung Wasserball haben den Sprung in die große, weite Wasserballwelt geschafft. Zum Beispiel Bundesligaspieler wie Andreas Jahn und Rico Horlbeck, Juniorennationaltorhüter Richard Noack oder Bundesligatorhüterin Mandy Müller. Sie alle haben ihre ersten Kraulzüge, Brustkrätschen und Torschüsse in Netzschkau gemacht.

Und das jüngste Talent ist der dreizehnjährige Yannik Keilwerth aus Netzschkau, Foschenroda. Seit über 8 Jahren ist er bereits Wasserballer beim TSV Nema Netzschkau. Das Potenzial des drahtigen Linkshänders war schon früh offensichtlich, wahrscheinlich auch von Wasserball-Papa André in die Wiege gelegt. Bereits 2013 folgte die erste Teilnahme an uberregionalen Wettkämpfen beim Ostdeutschen Pokal in der Altersklasse U11. Dort gehörte er bereits zu den Leistungsträgern, wenn gleich Yannik noch zwei Jahre junger war als die Konkurrenz. 2015 konnte dann mit der SG Auerbach/Netzschkau ein 2.Platz beim Ostdeutschen Pokal erkämpft werden. Natürlich gab es auch einige Erfolge und Medaillen in den sächsichen Wettbewerben.

Als Kadersportler ist Yannik schon einige Jahre teil der Landesauswahlmannschaft Sachsen. Und diese Saison hat Landestrainer Torsten Schmidt diese Mannschaft unter der Flagge des SV Zwickau 04 vereint um bei den Deutschen Meisterschaften und in Pokal um Podiumsplätze zu spielen.

„In Netzschkau und Reichenbach haben wir leider nur unzureichende Trainingsbedingungen, auch wenn wir das mit Engagement bestmöglich wett machen. Unsere Talente an Landesstützpunkte wie Plauen oder Chemnitz zu delegieren, um dort ihr volles Potenzial auszuschöpfen und überregional erfolgreich zu sein, sehe ich als unsere Pflicht gegenüber dem Spieler und dem Wasserballsport.“, so Nema Jugendtrainer Robert Müller.

Bei der Endrunde des Deutschen Pokals U13 in Zwickau im Juni, musste sich Yannik und der SV Zwickau 04 dem SSV Esslingen mit 5:8 geschlagen geben und landeten auf dem zweiten Platz. Zur Deutschen Meisterschaft in Stuttgart konnte sich die Jungs gegen den Nachwuchs der Bundesligisten aus Potsdam, Spandau, Hannover und Krefeld durchsetzen. Doch Esslingen wartete im Finale und durch eine Verletzung im vorrigen Spiel musste Yannik leider gegen Esslingen die Bank hüten. Außerdem fehlten noch zwei weitere Mitspieler verletzungsbedingt, sodass dieses Spiel leider nicht der erhoffte Krimi wurde und Esslingen das Spiel souverän vor heimischem Publikum gewann. Dennoch war Trainer Torsten Schmidt mit der Leistung seiner Truppe mehr als zufrieden.

Einen Deutschen Vizemeister Titel können sich nur sehr wenige auf die Brust schreiben. In der Historie der Netzschkauer Wasserballer wird dies nur durch Richard Noack übettroffen, welcher 2010 mit der A Jugend ( U19) aus Hildesheim die Deutsche Meisterschaft gewann. Aber um dies zu überbieten, bleibt Yannik ja noch genug Zeit.

Abbaden am 16.9.17

Der Sommer neigt sich dem Ende und nun heißt es wieder Abschied nehmen vom Freibad und zurück in die Schwimmhalle.

Und das feiern wir wie jedes Jahr im Netzschkauer Freibad, diesmal auf Grund eines unvorhersehbarem Ereignisses am Samstag den 16.9..

Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. Ab ca. 18:00 Uhr glüht der Grill, dessen Erlös direkt in die Jugendkasse des Nema Nachwuchs fließt. Alle Mitglieder, Freunde und Bekannte des TSV Nema Netzschkau sind herzlich auf ein paar schöne Abendstunden eingeladen. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.