Auszeichnungen und Verabschiedungen zur Mitgliederversammlung

Bei der Mitgliederversammlung der Abteilung Wasserball des TSV Nema Netzschkau e.V. stand unter anderem die Ehrung von verdienstvollen Mitgliedern durch Frau Ramona Werner vom Kreissportbund Vogtland auf der Tagesordnung.

Holm Scheibchen, seit über 40 Jahren im Verein aktiv und aktuell Wasserballwart und Jugendtrainer wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Landessportbundes geehrt. Ebenso wurde Thomas Jahn, der über 30 Jahre dem Verein treue Dienste leistet und nach 20 Jahren die Stelle des Kassenwartes abgab, die Silberne Ehrennadel überreicht.

Gerald Streller, seit über 50 Jahren im Verein aktiv tätig, davon 42 Jahre als stellvertretender Abteilungsleiter, bekam die goldene Ehrennadel des Landessportbundes überreicht.

Ehrenmitglied Claus Sußmann, seit 70 Jahren im Verein, war als Spieler in DDR- und Oberliga, als Leitungsmitglied, aber vor allem über 50 Jahre lang als Jugendtrainer in allen Altersklassen aktiv. Kaum ein Netzschkauer Wasserballer hat nicht unter „Susser“ das Wasserballhandwerk erlernt. Nach so langer Zeit für den Verein und den Sport wurde er mit der Ehrenplakette des Landessportbundes ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung, die der Sportbund vergibt.

Die Geehrten: Gerald Streller, Claus Sußmann, Thomas Jahn, Holm Scheibchen (v.l.n.r)

Als obligatorischer Punkt der Versammlung galt die Entlastung des alten Vorstandes und die Wahl des neuen Vorstandes. Nach Rechenschaftsbericht der Abteilungsleitung und Bericht der Kassenprüfung durch die Revisionskommission  wurde die Leitung einstimmig entlastet. Auch die neue Leitung wurde einstimmig gewählt.

Weiterhin ist Ingo Möller als Abteilungsleiter tätig und Robert Müller wird seine Stellvertretung übernehmen. Katrin Luckner begleitet die Position des Kassenwarts. Weitere Leitungsmitglieder bleiben Holm Scheibchen(Wasserballwart), Kai Bernhard, Thomas Jugel und Michael Wolff. Gerald Streller (Stellvertreter) und Thomas Jahn (Kassenwart) haben sich nach vielen Jahren aus der Leitungsarbeit verabschiedet.

Auch die Revisionskommission mit Ulrich Popp, Gisela Zwiener und Gabi Walter haben sich nach vielen Jahren zurückgezogen. In die neue Kommission wurden Annett Kämpf, Andre Jaensch und Jürgen Bernhard einstimmig gewählt.

Verabschiedung der Revisionskommission durch Ingo Möller

Abschließend wurden die 10 Delegierten der Abteilung für die Mitgliederversammlung und Vorstandswahl des TSV Nema Netzschkau e.V. am 6.5. gewählt.

Mitgliederversammlung am 04.03.2022

Liebe Mitglieder,

Am Freitag, den 04.03.2022 findet ab 18:00 Uhr die Gesamtmitgliederversammlung der Abteilung Wasserball des TSV Nema Netzschkau e.V. in der Turnhalle Netzschkau statt. Die Einladung und Tagesordnung ist euch bereits postalisch zugesandt worden. Aufgrund der epidemischen Lage kann die Veranstaltung leider nicht den üblichen geselligen Charakter haben.

Zu der Veranstaltung gilt entsprechend der sächsischen Coronaschutzverordnung ein 3G-Pflicht, dass heißt nur Getestete, Geimpfte oder Genesene haben Zugang. Des weiteren herrscht Maskenpflicht im Innenbereich.

Vogtländer leitet Spiele bei U17-EM

Ralf Müller (rechts im Bild) hier beim Länderspiel Deutschland-Slowakei in Dresden. Foto: Dirk Jaster

Während für die Herrenspieler des TSV Nema Netzschkau noch kein aktiver Spielbetrieb angelaufen ist, konnte sich zumindest einer auf großer Bühne präsentieren: Schiedsrichter Ralf Müller war vom 12.-19.09. 2021 bei der U17-Europameisterschaft auf Malta im Einsatz. Der 37-jährige Reichenbacher ist neben seiner Tätigkeit als sächsischer Schiedsrichter-Obmann und Bundesliga-Referee auch international kein Unbekannter mehr und leitete zuletzt Testspiele der deutschen Männer-Nationalmannschaft gegen die Slowakei.

Bei der EM maßen die Wasserball-Stars von morgen ihre Kräfte in 4 Gruppen a 4 Teams. „Ein Wettkampf mit höchsten Anspruch, sportlich wie organisatorisch,“ so Müller. Aufgrund Pandemie-Bedingungen wurden die Spiele im Freiwasser-Pool des Gzira Sports Complex in einer „Blase“ ausgetragen. Zugelassen waren nur die Verantwortlichen, Betreuer und Athleten sowie deren Familienangehörige.

Auch die Anforderungen an die Unparteiischen waren enorm. „Das war kein Nachwuchs-Feriencamp, da ging es richtig zur Sache! Man musste bei jedem Match hochkonzentriert sein, Wasserball hat selbst in dieser Altersklasse für die führenden Nationen wie Ungarn, Italien oder die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens einen hohen Stellenwert und die offiziellen Beobachter der LEN haben keinen Fehler durchgehen lassen.“ Knifflige Duelle wie die der körperlich robusten Auswahl Serbiens gegen den Underdog aus Georgien waren da schon eine echte Herausforderung, die pralle Sonne und 33°C im Schatten taten ihr übriges.

Am Ende setzte sich wie auch bei den diesjährigen Olympischen Spielen der Männer im Finale Serbien gegen Griechenland durch. Die deutsche Vertretung, u.a. mit den beiden gebürtigen Plauenern Sascha Wolf und Finn Taubert, kam nach unglücklichen und äußerst knappen Niederlagen in den Playoffs und Platzierungsspielen leider nur auf Rang 10. 

„Neben den eigentlichen Spielen galt es täglich, Spiele per Videoanalyse nachzubereiten, Szenen und das eigene Stellungsspiel zu analysieren. Bevor so eine wichtige Meisterschaft beginnt, findet am Vortag ein Workshop aller Schiedsrichter mit den Verbandsoffiziellen statt, um über die 16 vertretenen Nationen hinweg eine möglichst einheitliche Regelauslegung sicherzustellen.

Insgesamt ist man 11 Tage nur unterwegs. Rückblickend waren es sehr anstrengende, aber tolle Tage! Ein echtes Erlebnis“, so ein sichtlich zufriedener Ralf Müller. Momentan finden auf europäischer Ebene die Qualifikationsspiele für die Champions-League und den Europapokal statt. „Ich würde mich freuen, wenn mich die LEN in naher Zukunft mit weiteren Aufgaben betraut. Die Ansetzungen für die Spielen erfolgen, wie in anderen Sportarten auch, meist sehr kurzfristig. Die Unterstützung insbesondere meines Arbeitgebers und meiner Kollegen ist da enorm wichtig“.