U15 gewinnt offenen Bezirkspokal Dresden

Bereits die Hinrunde konnte das Team aus dem Göltzschtal ungeschlagen für sich entscheiden und so war der Pokal in greifbarer Nähe.

In der ersten Partie gegn den Gastgeber SWV TuR Dresden kamen unsere Jungs nur schwer in Fahrt und man zeigte nur so viel, dass es eben für ein 5:1 reichte . Trainer Robert Müller war mit der Leistung und der schwimmerischen Bereitschaft nicht zufrieden, denn damit wäre der nächste Gegner wohl nicht zu schlagen.

Gegen SWV Plauen konnte die Mannschaft endlich ihr Potential abrufen und ging nach einem etwas holprigen Start mit 6:1 in die Halbzeitpause. Nun wurde fleißig durch gewechselt und alle Spieler kamen zum Einsatz. Am Ende stand ein souveräner 9:6 Sieg auf der Anzeigetafel und damit war der Pokal so gut wie sicher.

Das letzte Spiel gegen die junge Truppe vom SV Lok Görlitz war ein ungefährdeter 12:2 Sieg. Von Beginn an spielte bei Auerbach/Netzschkau die „zweite Garde“ und konnte sich mit erfolgreichen Treffern in die Torschützenliste eintragen.

Bereits am kommenden Wochenende geht es für einen Großteil der Mannschaft nach Potsdam zur Endrunde der Ostdeutschen Meisterschaft U14. Dort ist man aber der klare Underdog gegen den Bundesliganachwuchs vom OSC Potsdam, Wasserfreunde Spandau 04 und SVV Plauen. Spandau hat beim Deutschen Poakl vor wenigen Wochen den zweiten Platz belegt, gefolgt von Potsdam und auch Plauen war für die Vorrunde qualifiziert.

SG Auerbach/Netzschkau spielte mit R. Purfürst (Torwart), R. Baumgärtel, S. Fritzsche, L. Karig, J. Luckner, Y. Kramer, E. Möller, J. Kroll, S. Scheibchen, J. Kraus, L. Volkmer und L. Schneider
Trainer: Robert Müller Betreuer: Andre Netzsch

Oberliga-Spieltag mit optimaler Ausbeute

Der 5.Spieltag der Wasserball Oberliga im Neißebad Görlitz lief für die 1. Männermannschaft der SG Auerbach/Netzschkau äußerst erfolgreich. Denn mit deutlichen Siegen gegen Leipzig und Bautzen schoben sich die Vogtländer auf den 2. Tabellenplatz. Beide Begegnungen verliefen nahezu identisch. Nach ausgeglichenen 1. Viertel setze sich die SG vor allem durch starke Offensivleistungen von Seifert, Mikulcak und Linkshänder Mergner ab und ließ spätestens nach dem Seitenwechsel keinen Zweifel aufkommen, wer das Wasser als Sieger verlassen würde. Ebenfalls positiv: auch der dünne Kader und personelle Umstellungen nach hoher Foulbelastung durch kleinlich, aber korrekt agierende Schiedsrichter ließen den Spielfluß nicht abbrechen. Und falls doch der Gegner vor das eigene Tor kam, stand dort immer noch ein wieder starker Keeper Jahn zwischen den Pfosten.

SG Auerbach/Netzschkau spielte mit M. Jahn (TW), T. Mergner (6 Tore), V. Baum (4), R. Mikulcak (13), R. Winkler (2), T. Jugel, K. Bernhard (2), S. Seifert (12), I. Möller, T. Scharff (3)
Trainer M. Wolff

5 Jahre SG Auerbach/Netzschkau

Am 01.12.2013 bildete sich offiziell die Spielgemeinschaft Wasserball Auerbach/Netzschkau. Einige Hürden mussten damals genommen werden und gerade langjährigen Mitglieder konnten sich einen Zusammenschluss mit dem Rivalen nur schwer vorstellen.

5 Jahre später sind sich auch die konservativsten Wasserballer einig, dass dieser Schritt damals der Richtige war. Die Jugendmannschaften können wieder konkurrenzfähig in den Altersklassen mitspielen und sogar bei den Ostdeutschen Wettbewerben glänzen. Und auch die Herrenmannschaft konnte wieder mit einer „vollen Kapelle“ im Spielbetrieb mitmischen und 2018 überraschenderweise sogar einen Medaillenplatz erkämpfen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Netzschkau und Auerbach hat sich mittlerweile zur Routine entwickelt.

Und dieses Jubiläum muss natürlich auch gefeiert werden. Die SG-Leitung lud am Dienstag  in der „World of Bowl“ in Auerbach ein, um eine ruhige Kugel zu schieben. Natürlich musste der Wettkampfgeist befriedet werden, sodass es ein kleines Turnier gab, welches Daniel Grau mit guten 298 Pins gewann vor Roger Mikulcak, der 265 Pins erreichte, und den dritten Platz, Ingo Möller mit 256 Pins.

Die Nachwuchsspieler/innen absolvierten einem Mehrkampf zum 23. KIDS-Camp im Waldpark Grünheide sowie zum Training und freuten sich dann alle über die Medaillen anlässlich des kleinen Jubiläums.